Die Glut des Nordens - 10.03.2018 - Schattenklingen

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Die Glut des Nordens - 10.03.2018

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Termin 9: Da ist viel zu verdauen

Der neunte Termin fand am 10.03.2018 statt.


Da ist viel zu verdauen


Hier ein Bericht von Bahalzhar (alias Vyzra):

Ich war noch nie so froh, nicht alleine gegen diese Frau angehen zu müssen. Um ehrlich zu sein, wüsste ich wirklich nicht, wie ich das alles alleine schaffen sollte. Ich glaube spätestens jetzt hätte mich der Mut verlassen und ich wäre so schnell mein Pferd es erlaubt nach Hause geritten.
 
Aber so, bin ich sogar recht zuversichtlich. Vielleicht auch ein wenig zu sehr, wenn man bedenkt, was wir alles heute in Erfahrung gebracht haben.
 
 
Wir waren kundschaften. Meine erste kundschaftende Mission, wie ich gestehen muss. Anscheinend bringt man besser keine Pferde mit, wenn man kundschaften möchte. Das ist wirklich merkwürdig. Ein Pferd merkt doch viel früher wenn Gefahr besteht! Warum sollte man es nicht mitbringen?
 
Na gut. Ich bin immer noch mehr Barde, als Kundschafter und leise muss ich immer nur dann sein, wenn ein Weib verschwiegen hat, dass sie einen Mann hat, oder der Vater im Haus ist.
 
Eigentlich wollten wir ja nach Carn Dum, aber die Straßen waren sehr gut bewacht, von Trollen, wohlgemerkt. Es war nicht leicht an der Straße entlang herumzuschleichen, vor allem, als unser Interesse geweckt worden ist, was die Straße nach Nordwesten betraf.
 
Dort war ein kleines Dorf, voller Bergmenschen, die wir belauschen konnten.
 
Sie unterhielten sich mit dem Hexer, dem wir bereits vor Aughaire begegnet sind. Der, der uns auslachte und mit seinen Schattenillusionen verhöhnte!
 
Ich hasse diesen Hexer…
 
Er selbst sprach nicht viel und wenn, dann in der schwarzen Sprache. Dafür ließ er seinen Schatten in Westron sprechen. Diese Illusion oder was es auch immer war, hatte die Gestalt einer Frau angenommen. Ich nehme an, dass es unsere gesuchte Frau war, denn die Stimme, die aus diesem Gewaber an Schatten hervorkam, war die ihre.
 
Und es ist so, wie ihr befürchtet habt, Veteran. Sie lässt die Söldner aus dem Osten diese Menschen ausbilden. Sie bezeichnet sie als Ehrengäste, aber im gleichen Atemzug als Barbaren. Das könnte man vielleicht ausnutzen, nicht wahr?
 
Wir sollten es ausnutzen. Das Gehörte traf auf viel Besorgnis. Wenn meine Schätzung von nicht mehr als dreißig Söldnern zutrifft, die als Ausbilder dienen, haben wir schnell eine kleine, aber sehr gut organisierte Armee, die Angmar für eine halbe Ewigkeit halten könnte.
 
Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir nicht nur Verstärkung benötigen, sondern auch selbst, als kleiner Stoßtrupp handeln müssen, bis Hilfe eintreffen kann.
 
Tigeke hat jedoch Recht. Es wäre schön, zumindest die Situation mit den Ostlingen ohne Blutvergießen zu lösen. Es sind schließlich Männer, fern von der Heimat. Können wir sie mit Gold überreden? Oder mit geschickten Worten? Oder mit allem zusammen?
 
Vielleicht hilft es auch, zu wissen, dass die meisten Männer nicht gerne mit Hexerei in Berührung kommen. Und genau das, ist wohl einer der gefährlichsten Faktoren hier in diesem Land – dem Land des Hexenmeisters.
 
Wir sind dem Hexer noch ein Stück gefolgt, bis zu einem Altar am Straßenrand. (Warum hat man einen Altar so nahe an der Straße mitten im Nirgendwo?) Dort war eine Priesterin. Oder seine Schülerin? Er schien ihr beizubringen, wie man eine Illusion schafft. Er hat seinen Schatten dafür in die Gestalt eines Orks gewandelt, der ihr Tricks verriet. Außerdem gab er Befehle weiter, die ich nicht ganz verstand. Er sprach von Studien und steinernen Wächtern. Was auch immer gemeint war, soll wohl schnell geschehen.
 
Sehr besorgniserregend… Aber es sind wichtige Informationen, die wir im Lager grade alle verdauen müssen.
 
Wir werden daraus noch einen guten Plan schmieden. Ganz bestimmt!
 


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